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Mallorca - was wurde und wird nicht alles über diese wunderbare Insel geschrieben und erzählt.
Die Insel bietet wahrhaftig mehr als die prolige Schinkenstraße und den ordinären Ballermann - wer braucht das schon?

Ich war bereits mehrfach auf Mallorca und mit jedem weiteren Besuch lerne ich wieder neue Seiten dieser Insel kennen.
Genial sind die vielfältige Vegetation und Landschaftformen der Insel - die Steilküste im Nordwesten, die Strände im Osten.
Palma, die Hauptstadt, ist alleine für sich schon ein Argument, um sich der Insel zu nähern.

Diejenigen, die Mallorca wirklich kennenlernen wollen, mieten sich einen Wagen und gestalten sich ihren Urlaub ganz individuell, ohne Geschirrgeklapper und Gedränge am Buffet im Hotel, ohne feste Essenszeiten, ohne Bildzeitung und ohne Liegestuhlschlacht und "Handtuchreservierung" am Pool ;-)

Bilder Mallorca 2003 und 2007

Mallorcatipps

Mallorcatouren 2003 (ab Cala Ratjada)

Tour 1 (ROT, der Norden): Cap de Formentor, ca. 230 km

Die C715 über Capdepera und Arta , dann die C712 über Ca’n Picafort, Alcudia, Puerto Pollensa, ab hier die sehenswerte Gebirgsstraße PM221 bis Cap de Formentor. Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht (über 330 Höhenmeter).
Zurück geht’s bis Pollenca über die C710 Richtung Soller. In Comafreda Richtung Süden mit Fahrtrichtung Inca. In Inca den Schildern Richtung Sineu folgen und dort weiter Richtung Petra. Von hier aus geht’s Richtung Manacor und dort auf die C715 bis San Lorenzo. Hier die C715 mit Richtung Son Servero verlassen. Von dort wieder Richtung Capdepero und zurück zur Cala Ratjada.

Tour 2 (GRÜN, die Ostküste): Porto Cristo, ca. 115 km

Über Capdepera aud die Sraße Richtung Son Servera. Ab huer der Beschilderung Richtung Cala Millor folgen. Dort eingetroffen ist auch schon Porto Christo ausgeschildert. Neben dem Hafen kann man hier auch die Drachenhöhlen besichtigen (Cuevas del Drach, Eintritt 7,50 €). Von hier aus geht’s weiter in Richtung Santany, aber rechtzeitig die Straße Richtung Felanitx nehmen. Von dort aus, der südlichen Ausfallstraße Richtung Santany folgend, biegt man nach weniger als 2 km nach links in eine immer schmaler werdende Straße, um zum Castell de Santueri zu gelangen. Hier genießt man den überwältigenden Blick (400 Höhenmeter) auf die hügelige Umgebung oder die Ostküste.

Tour 3 (BLAU, die Westküste): Valldemosa, ca. 245 km

Zurück geht’s wieder über Felanitx, Manacor und Arta in Richtung Capdepeira und Cala Ratjada.
Die C715 über Capdepera und Arta. Hier geht’s auf die C712 Richtung Ca’n Picafort. Dann allerdings (ca. 12 km) den Abzweig Richtung Petra nicht verpassen; danach weiter über Sineu nach Inca. Hier geht’s auf die C713 Richtung Palma bis nach Santa Maria del Cami. Dort abfahren und Richtung La Esglayeta fahren. Von hier aus sind’s noch 7 km bis Valldemosa. Nach einem Bummel in dieses malerische und altertümliche Bergdorf geht’s auf die C710 Richtung Deya. Ca. 2 km vor Deja unbedingt den wunderschönen Herrensitz Son Marroig besichtigen (3 € pro Person, die sich wirklich lohnen).
Zurück geht’s weiter auf der C710 nach Deja und von dort aus weiter Richtung Soller. Hinter Soller kommen noch zwei wunderschöne Bergseen. Danach kann man entweder einen kostenpflichtigen Tunnel (empfehlenswert) oder den Pass befahren, um seinen Weg Richtung Inca fortzusetzen.. Hier, in Inca, nimmt man die Ausfallstraße Richtung Llubi. Weiter geht’s über Santa Margarita Richtung Arta und zurück nach Capdepeira und Cala Ratjada.

Tour 4 (VIOLETT, der Südwesten): Puerto de Andraitx, ca. 270 km

Die C715 über Capdepera und Arta immer in Richtung Palma befahren. Nachdem man auf den Autobahnring gelangt ist, ist der weitere Weg Richtung Andraitx ausgeschildert. In Andraitx kann man den Beschilderungen Richtung Puerto de Andraitx folgen.
Zurück geht’s wieder über Andraitx. Ab hier entweder Richtung Puigpunent und Esporlas oder auch direkt über Palma. Vom Autobahnring Palma auf die C715 über Algaida in Richtung Manacor, Arta und weiter in Richtung Capdepeira und Cala Ratjada.

Tour 5 (TÜRKIS, die Hauptstadt): Palma, ca. 195 km

Die C715 über Capdepera und Arta immer in Richtung Palma befahren. Nachdem man auf den Autobahnring gelangt ist, einfach der Beschilderung Altstadt folgen. Man parkt am Besten in der Tiefgarage “Parc de la Mar”, die auch als erste Parkgelegenheit ausgeschildert ist. Vorteil: Der Wagen steht nicht in der Sonne. In Palma selbst kann man sich entweder selbst einen Rundgang ausarbeiten oder man nutzt die empfohlenen Touren, z.B. aus dem ADAC Reiseführer ‘Mallorca’. Hier werden eine Altstadttour und eine Tour mit sonstigen Sehenswürdigkeiten angeboten. Je nach Zeitansatz nimmt man die Gelegeheit zu diversen Museumsbesuchen war. Für Palma sollte man sich mindestens einen Tag reservieren (besser zwei).
Zurück geht’s wieder den Autobahnring Palma auf die C715 über Algaida in Richtung Manacor, Arta und weiter in Richtung Capdepeira und Cala Ratjada.

Tour 6 (GELB, der Süden): Cala Figuera, ca. 145 km

Über Capdepeira gelangt man auf die Strasse nach Son Servera. Hier der Straße in Richtung Cala Millor folgen, um danach nach Porto Cristo zu gelangen. Nun der landschaftlich schönen Strecke mit Richtung Santany folgen. Hier, in Santany, ist die Cala Figuera schon ausgeschildert. Es handelt sich hierbei um ein kleines Fischerdorf mit viel Charm und angenehmer Atmosphäre.
Zurück geht’s von Sanrany über die C717 nach Campos del Puerto. Hier der Beschilderung nach Felanitx folgen. Anschließend, auf der C714, in Richtung Manacor, und von dort, auf der C715, weiter nach Arta, Capdepeira und Cala Ratjada.

Die Touren sind so gefahren worden, allerdings können sich trotzdem Fehler in der Beschreibung und der Kilometerzahl eingeschlichen haben - ich bitte das zu entschuldigen. Die Straßen, besonders die kleineren PM-Straßen, wurden 2003 fast alle erneuert und vermitteln echten Fahrspaß, getrübt durch die Tatsache, daß sie sehr schmal und nicht ganz ungefährlich sind (Gegenverkehr, besonders LKW). Die Beschilderung der Orte auf den Nebenstraßen ist nicht immer glücklich, so daß man sich teils besser auf die Himmelsrichtungen verlassen sollte.